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An alle Betroffenen und Angehörigen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Elke, Betroffene   
Donnerstag, 2. Februar 2006
Dieses Schreiben ist gerichtet, an alle Betroffenen und alle Angehörigen, ich zähle mich zu den Angehörigen, also kann ich nur über meine Erfahrung berichten. So, wie wahrscheinlich viele andere Betroffenen auch, ahnte ich schon wesentlich früher von den Problemen, die mein Mann mit Alkohol hatte, als er selbst es wahrhaben wollte.Leider musste ich sehr schnell erkennen, dass ich ihm mit gut zureden nicht helfen konnte.Es ging auch nicht mit der Androhung privater Konsequenzen. Nicht mit Hilfe aller anderen Angehörigen. Alle Maßnahmen verliefen im Sande oder dauerten nur kurzzeitig an. 
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Wie weiter? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Bernd, Alkoholiker   
Montag, 30. Januar 2006
Mein Name ist Bernd, und ich möchte in wenigen Zeilen meinen Weg in die Abhängigkeit und zurück zur Abstinenz schildern.
Ich bin jetzt 50 Jahre alt und seit knapp 6 Jahren trocken. Der Alkohol hat mich schon seit Beendigung der Schulzeit mit 16 Jahren begleitet. Während meiner Lehrzeit wurde schon mal ein Bierchen getrunken, die eigentlich gar nicht erwähnungswert wären. Nach der Lehrzeit und mit Beginn meiner Berufstätigkeit in meinen jetzigen Betrieb wurde der Alkoholkonsum mehr. Anlässe zum Trinken gab es immer. Eigentlich war es eine ganz normale Angelegenheit, nach der Arbeit erst mal in die Kneipe zu gehen und zu entspannen. Dabei war es eigentlich egal ob man Ärger hatte oder ob man etwas feiern wollte. Anlässe gab es immer und zu jeder Zeit.
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Der lange Weg zur Abstinenz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Dieter, Alkoholiker   
Montag, 30. Januar 2006
Wie weiter? Der lange Weg zur Abstinenz

Nachdem alles zusammen gebrochen ist und ich scheinbar am Ende bin, stelle ich nach gründlichem Überlegen fest, dass noch genügend vorhanden ist um neu anzufangen. Ich fege den Scherbenhaufen zusammen, sortiere das für mich Brauchbare heraus und mir wird klar: Ein neuer Anfang lohnt sich! Ich muss mir nur die Fragen stellen:
Was soll sich ändern?
Wie will ich es ändern?
Wie bringe ich die Veränderung in Gang? Dazu muss ich folgendes sagen: Es gibt nur eine Möglichkeit einen anderen Ort zu erreichen, wenn ich den Ort akzeptiere an dem ich mich gerade zur Zeit befinde, auch wenn es nicht der Ort, an dem ich sein möchte.
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